Vor einigen Monaten entstand aus einer einfachen Idee etwas Besonderes, das den Kindern im Mothers’ Mercy Home (MMH) viel Freude bereiten sollte.
Peter Thuku – selbst eine Erfolgsgeschichte aus dem JKR-MMH-Programm – stellte ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern eine Frage: Was wäre, wenn wir Geld sammeln und gemeinsam ins MMH zurückkehren würden, um Zeit mit den Kindern zu verbringen?
Diese Idee fand schnell Anklang. Eine Gruppe ehemaliger MMH-Kinder unterstützte den Vorschlag, organisierte sich, telefonierte miteinander und sammelte in den Wochen vor der Veranstaltung Spenden. Im April 2026 wurde der Plan schließlich Wirklichkeit.
Von den gesammelten Geldern kauften die Ehemaligen Lebensmittel für ein selbst zubereitetes Mittagessen. Dazu gehörte auch Weizenmehl, aus dem sie frische Chapatis backten – eine besondere Sonntagsleckerei, die bei den Kindern großen Anklang fand.
Doch das Essen war nur ein Teil der Geschichte. Nach dem Mittagessen setzten sich die Ehemaligen mit den Kindern zusammen und schenkten ihnen etwas ebenso Wertvolles: ermutigende Worte, persönliche Erfahrungen und den sichtbaren Beweis dafür, dass die Zukunft viele Möglichkeiten bereithält.
Der Besuch war zugleich ein kleiner Anlass zum Feiern. Triza Wanjiru, die 2013 im MMH lebte, beging gemeinsam mit den Kindern ihren vorgezogenen Geburtstag und verlieh dem Tag damit eine ganz persönliche Note. Die Gruppe, deren Mitglieder aus den Jahrgängen 2013 bis 2023 stammten, rundete den Nachmittag mit Snacks und Säften für die Kinder ab – ein süßer Abschluss eines bedeutungsvollen Tages.
Da die meisten Unterstützer selbst ehemalige Bewohner des MMH sind, besteht der gemeinsame Wunsch, solche Besuche künftig regelmäßig durchzuführen. Daraus könnte eine wertvolle Tradition entstehen, die den Austausch zwischen ehemaligen und aktuellen Kindern stärkt und gleichzeitig Mentoring und Zusammenhalt innerhalb des MMH und des JKR fördert.






